Variantenvergleich · Wirtschaftlichkeit · Umfrage
Wirtschaftlich Heizen im Cluster Neideckstraße
Wirtschaftlich Heizen im Cluster Neideckstraße
Für 48 Bestandsgebäude im Münchner Cluster Neideckstraße wurden sieben zukunftstaugliche Heizungstechnologien untersucht, von Fernwärme und kalter Nahwärme bis zu verschiedenen Wärmepumpenlösungen. Grundlage war eine Umfrage zu Wärmebedarf und Zustand der Heizungsanlagen. Technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit wurden je Gebäudetyp bewertet und den Eigentümern bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt.
Es wurden sieben verschiedene Heiztechnologien für 48 Bestandsgebäude in der Neideckstraße untersucht. Die Gebäude wurden insbesondere im Hinblick auf ihre Eignung für einen Umstieg auf nachhaltige Systeme wie Wärmepumpen mit verschiedenen Wärmequellen betrachtet. Dafür wurden der aktuelle Wärmebedarf der Gebäude und der Zustand der Heizungsanlagen (Heizungsart, Alter, Vorlauftemperatur) je Gebäude im Rahmen einer Umfrage ermittelt. Technologien wie Fernwärme, kalte Nahwärme mit Grundwasser, Grundwasserwärmepumpen, PVT-Module mit Wärmepumpe, oberflächennahe Geothermie und Luftwärmepumpen wurden auf ihre technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit anhand des bestehenden Wärmebedarfs und des jeweiligen Gebäudetyps (Einfamilienhaus, Reihenhaus, Doppelhaushälfte, Mehrfamilienhaus) hin analysiert. Zusätzlich wurde eine Gasheizung als fossile Vergleichsvariante betrachtet, insbesondere im Hinblick auf steigende Gas- und CO2-Preise sowie das neue Gebäudeenergiegesetz 2024 und die Pflichtanteile erneuerbarer Energien. Je nach Heizungsvariante wurden auch andere Aspekte untersucht, wie die Abhängigkeit von der Anschlussquote bei Netzlösungen, der Lärmschutz bei Luftwärmepumpen oder die Verfügbarkeit von Grundwasser für Grundwasserwärmepumpen. Die Ergebnisse wurden den Eigentümern bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt.
Wärmepumpe, Geothermie und Grundwasser, Bürgerbeteiligung
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