Kommunale Wärmeplanung Kirchzarten
Für die Gemeinde Kirchzarten wurde ein kommunaler Wärmeplan als Grundlage für eine langfristig CO2-neutrale Wärmeversorgung bis 2050 erstellt. Kern ist ein gebäudescharfes Wärmekataster mit Potenzialkarten, aus dem zusammen mit Gemeinde und Energieversorger Zielszenarien für 2030 und 2050 abgeleitet wurden. Ein Maßnahmenkatalog mit Steckbriefen und eine Öffentlichkeitsveranstaltung für die Bürgerschaft schlossen das Projekt ab.
Der erstellte Wärmeplan dient als Basis für eine Strategie zur langfristig CO2-neutralen Wärmeversorgung der Gemeinde Kirchzarten bis 2050. Mittels Bestandsaufnahme wurde ein gebäudescharfes Wärmekataster der Gemeinde erstellt. Das Wärmekataster sowie weitere Karten zu Wärmenetzgebieten und Potenzialflächen (unter anderem gebäudescharfes Photovoltaik-Potenzial) wurden mit der Software QGIS erstellt und inklusive Dokumentation und Einweisung an die Auftraggeberin übergeben. Nach der Ermittlung der örtlichen Potenziale wurden zwei mögliche Zielszenarien in Absprache mit der Gemeinde und dem Energieversorger für 2030 und 2050 festgelegt. In mehreren Workshops mit der Gemeinde und dem örtlichen Energieversorger wurden die Anforderungen aller Parteien diskutiert und eingearbeitet. Ein Maßnahmenkatalog mit 15 Maßnahmen wurde erstellt. Fünf davon wurden detailliert in Steckbriefen ausgearbeitet. Diese umfassen Wärmenetze in sieben Gebieten der Kommune, dezentrale Lösungen, Sanierungsziele vorkommender Worst-Performing-Buildings, Freiflächenpotenziale auf dem Gemeindegebiet und Sanierungssteckbriefe für zwei typische Musterhäuser in Kirchzarten. Abgeschlossen wurde das Projekt mit einer Öffentlichkeitsveranstaltung für die Bewohner der Gemeinde, welche durch Team für Technik vorbereitet wurde.
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