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TGA-Planung · Heizzentralen · Leittechnik

Netztransformation des Fernwärmenetzes der Stadtwerke Prenzlau

Netztransformation des Fernwärmenetzes der Stadtwerke Prenzlau Netztransformation des Fernwärmenetzes der Stadtwerke Prenzlau

Die Stadtwerke Prenzlau stellen ihr überwiegend fossil versorgtes Fernwärmenetz auf erneuerbare Energien um, vor allem über Geothermie und Power-to-Heat. Team für Technik plant dafür die technische Gebäudeausrüstung mehrerer Heizzentralen, darunter eine geothermische Heizzentrale mit Wärmepumpen und den Umbau des zentralen Netzknotens. Hinzu kommen die Sanierung einer Heizzentrale im laufenden Betrieb eines Altersheims und die Erneuerung der übergeordneten Leittechnik.

Die Stadtwerke Prenzlau planen, das bestehende, vorwiegend über fossile Energieträger versorgte Fernwärmenetz auf erneuerbare Energien umzustellen. Der Hauptanteil an erneuerbaren Energien soll über Geothermie sowie einen Power-to-Heat-Ansatz erreicht werden. Geothermische Heizzentrale In der geothermischen Heizzentrale wird das aus der Tiefenbohrung entnommene Wasser über Wärmepumpen auf das Temperaturniveau des Fernwärmenetzes gebracht (80 °C). Team für Technik plant hier die sekundäre Anlagentechnik im Gebäude, die für die Versorgung der Hauptkomponenten nötig ist. Dazu zählen: • Sanitärtechnik: Planung eines Abwassersystems für wassergefährdende Stoffe. Bau eines doppelwandigen Abwassersystems zum Schutz der Umwelt. • Kältetechnik: Planung einer redundanten Multi-Split-Kälteanlage mit 95 kW Kälteleistung zur Kühlung des Wärmepumpenraumes und der Elektroräume. • Raumlufttechnik: Planung einer Notlüftung zum gefahrfreien Abführen von Kältemitteln im Havariefall, Planung von Abluftanlagen zur ventilatorgestützten freien Kühlung von Technikräumen. Heizzentrale Thomas-Müntzer-Platz Umbau der bestehenden Heizzentrale im Bestand zur Aufnahme weiterer Erzeugerkapazitäten im Netz. Hydraulische Einbindung der Komponenten. Über den zentralen Netzknoten der Fernwärmezentrale werden ca. 90 % des Prenzlauer Fernwärmenetzes versorgt, mit einer Spitzenleistung von ca. 18 MW (unter Berücksichtigung der Gleichzeitigkeiten im Netz). • Druckhaltung: Aufbau einer Pumpendruckhaltung mit ca. 24.000 Liter Ausdehnungsvolumen, Einbindung der weiteren Zentralenstandorte über eine Master-Slave-Regelung. • Wasseraufbereitung: Aufbau einer Wasseraufbereitung (Enthärtung) mit Teilstromwasseraufbereitung des Fernwärmewassers nach AGFW und VDI 2035. Nachspeiseleistung 4 m³/h. • Netzpumpen: Auslegung der neuen Fernwärmenetzpumpen mit einer Spitzenleistung von 775 m³/h bei 45 Meter Wassersäule und einer Leistungsaufnahme von ca. 225 kW unter Beachtung von Redundanzanforderungen im Netz. • Pufferspeicher: Einbau von 3 × 100 m³ Pufferspeichern zur Betriebsoptimierung des Fernwärmenetzes. • Elektrotechnik: Einbau einer neuen Niederspannungshauptverteilung unter Berücksichtigung einer möglichen Power-to-Heat-Anlage und Erneuerung der Unterverteilungen. • Schwachstromtechnik: Einbau einer Brandwarnanlage und einer Einbruchmeldeanlage. • Gebäudeautomation: Anbindung aller aktiven Komponenten an die Gebäudeleittechnik. Heizzentrale Altersheim Komplettsanierung einer bestehenden Zentrale mit ca. 120 kW Wärmeleistung und 150 kW Frischwasserstation zur Trinkwassererwärmung. Umbau bei laufendem Betrieb des Altersheimes mit Sicherstellung des Betriebes über eine Interimsversorgung. Demontage und Schadstoffsanierung der bestehenden Technik und Aufbau der neuen Technik. • Heizungstechnik: Fernwärmeübergabestation mit 150 kW Leistung, Frischwasserstation mit 150 kW Leistung, Druckhaltung, Nachspeisung. • Elektrotechnik: Anbindung der neuen Komponenten an die bestehende Niederspannungshauptverteilung. • Gebäudetechnik: Anbindung der neuen Komponenten an die Leittechnik. Erneuerung der übergeordneten Leittechnik Erneuerung der bestehenden Leittechnik der Stadtwerke Prenzlau unter Berücksichtigung der erhöhten Sicherheitsanforderungen eines kommunalen Versorgers. Einbindung sämtlicher Unterzentralen sowie Auswertung und Darstellung der aktuellen Messwerte.

Wärmepumpe, Geothermie und Grundwasser, Hitzeschutz und Kälte, Bestand im laufenden Betrieb, Wasseraufbereitung

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