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Wärme-Kälte-Kopplung · Anlagensimulation

Wärmeversorgung KfW-Bankenzentrale Frankfurt

Wärmeversorgung KfW-Bankenzentrale Frankfurt Wärmeversorgung KfW-Bankenzentrale Frankfurt

Der Wärmeverbund der KfW-Bankenzentrale in Frankfurt wird von fossilen auf klimaneutrale Wärmeerzeuger umgestellt und um ein Bestandsgebäude erweitert. Wasser/Wasser- und Luft/Wasser-Wärmepumpen decken die Grundlast, Fernwärme die Spitzenlast. Als Wärmequelle dienen der Kühlbedarf des Kälteverbunds und die Abwärme aus Rechenzentren, wodurch laut Anlagensimulation rund 70 % des Wärmebedarfs über Wärme-Kälte-Kopplung gedeckt werden können.

Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und Abwärmenutzung in 3 Bauabschnitten. Die Umstellung der Wärmeversorgung des Wärmeverbundes der KfW-Bankenzentrale in Frankfurt von fossilen auf klimaneutrale Wärmeerzeuger befindet sich derzeit am Beginn der Leistungsphase 8. Der bestehende Wärmeverbund soll zusätzlich um ein Bestandsgebäude erweitert werden. Die Spitzenlast der angeschlossenen Gebäude beträgt dann ca. 3,9 MW. Es wird eine jährliche Wärmemenge von ca. 6 GWh benötigt. Die künftige Wärmeversorgung wird aktuell als Mix aus Wasser/Wasser- und Luft/Wasser-Wärmepumpen zur Grundlastdeckung und Fernwärme für die Spitzenlast beplant. Als Wärmequelle der Wasser/Wasser-Wärmepumpen werden der Kühlbedarf des Kälteverbundes (5,4 GWh/a, 3 MW Kühllast) und vor allem die kontinuierlich zur Verfügung stehende Abwärme, zum Beispiel aus Rechenzentren (gesamt ca. 420 kW), verwendet. Die Anlagensimulation mit Polysun hat ergeben, dass allein durch Wärme-Kälte-Kopplung ein Deckungsanteil des Wärmebedarfs von ca. 70 % erwartet werden kann. Zudem wird die Kälteleistung für das Rechenzentrum aufgrund gestiegener Anforderungen erhöht und die Versorgung einiger Mietwohnungen mit eigener Wärmepumpe und Photovoltaik geplant.

Wärmepumpe, Photovoltaik und Eigenstrom, Abwärmenutzung, Hitzeschutz und Kälte, Rechenzentren, Kühlung und Abwärme

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