Erweiterung Kälteversorgung Klinikum Neukölln
Durch Um- und Neubauten am Vivantes Klinikum Neukölln steigt der Kältebedarf. In einer Konzeptstudie wurden der heutige und künftige Bedarf ermittelt und den vorhandenen Erzeugerleistungen gegenübergestellt. Für den verbleibenden Bedarf wurden vier Varianten der Kälteerzeugung mit Jahresberechnungen zu Energieverbrauch, CO2-Emissionen und Kosten verglichen. Über eine gemeinsam vereinbarte Bewertungsmatrix wurde die beste Variante zur Umsetzung empfohlen.
Erstellung einer Konzeptstudie zur Erweiterung der Kälteversorgung im Vivantes Klinikum Neukölln. Durch Um- und Neubaumaßnahmen am Standort des Vivantes Klinikums Neukölln ist mit einem Anstieg des Kältebedarfs zu rechnen. Es wurde vermutet, dass die derzeitig installierten Kälteerzeuger nicht vollständig ausgelastet sind und einen Teil des zusätzlichen Bedarfs abdecken können. Im Rahmen einer Konzeptstudie sollte daher in einem ersten Schritt der aktuelle und zukünftige Kältebedarf ermittelt und mit der Kälteerzeugerleistung verglichen werden. Zur Deckung des verbleibenden Kältebedarfs wurden vier verschiedene Varianten der Kälteerzeugung entwickelt. Für jede Variante wurde unter Berücksichtigung der stündlichen Verbräuche und Wetterdaten eine Jahresberechnung durchgeführt und daraus die Energieverbräuche, CO2-Emissionen und die Kosten ermittelt. Dabei wurden unterschiedliche Technologien wie Absorptionskältemaschine mit Blockheizkraftwerk, Kältemaschinen mit hocheffizienten Turboverdichtern oder Eisspeicher berücksichtigt. Die verschiedenen Varianten wurden abschließend hinsichtlich der wirtschaftlichen Kennwerte, des Primärenergiebedarfs, der CO2-Emissionen und des baulichen Aufwands der Umsetzung bewertet und verglichen. Nach einer vereinbarten Bewertungsmatrix, die auch die Versorgungssicherheit berücksichtigt, wurde die Variante mit der höchsten Punktzahl zur Umsetzung empfohlen.
Hitzeschutz und Kälte
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