Vorplanung · Booster-Wärmepumpe · BEW
Energiezentrale Brunnenstraße für das Wärmenetz Herne mit Abwärmenutzung
Energiezentrale Brunnenstraße für das Wärmenetz Herne mit Abwärmenutzung
Am Standort Brunnenstraße in Herne wurde eine erneuerbare und treibhausgasneutrale Energiezentrale zur Einspeisung in das bestehende Wärmenetz geplant. In einer ersten Ausbaustufe sichert eine Gaskessellösung die Redundanz, langfristig soll die Abwärme eines Chemiebetriebs über Booster-Wärmepumpen und ergänzende Luft-Wasser-Wärmepumpen genutzt werden. Die Varianten wurden anhand von Wärmegestehungskosten, Investitionen und CO2-Emissionen verglichen und auf Förderfähigkeit nach BEW sowie einen Transformationsplan ausgerichtet.
Planung einer erneuerbaren und treibhausgasneutralen Energieversorgung am Standort Brunnenstraße zur Einspeisung in das bestehende Wärmenetz. Der Auftrag umfasst zwei Ausbaustufen: • Ausbaustufe 1: Entwicklung einer kurzfristig realisierbaren, kostengünstigen Wärmeversorgungslösung als Redundanz gegenüber der Versorgung über ein vorgelagertes Netz. Hier wurde eine Gaskessellösung mit ca. 20 MW Leistung favorisiert. • Ausbaustufe 2: Langfristige Sicherstellung einer nachhaltigen Wärmeversorgung auf Basis einer realistischen Nutzung der Abwärme eines Chemiebetriebs mittels Booster-Wärmepumpen sowie zusätzlicher Luft-Wasser-Wärmepumpen-Systeme. Die entwickelten Varianten berücksichtigen dabei neben den grundlegenden technischen Randbedingungen die Lärmbelastung und die Förderfähigkeit nach der Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW). Insbesondere wurde auf die Anforderungen eines Transformationsplans eingegangen, der die schrittweise Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien auf mindestens 30 % bis 2030 und 80 % bis 2040 beschreibt und die vollständige Treibhausgasneutralität bis 2045 als Zielsetzung beinhaltet. Zudem wurden wirtschaftliche und ökologische Aspekte bewertet und die Varianten anhand von Wärmegestehungskosten, Investitionskosten und CO2-Emissionen verglichen. Die Auslegung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber, auch im Hinblick auf zukünftige Netzerweiterungen und Zusammenlegungen. Zudem wurden für die geplanten Wärmepumpen natürliche Kältemittel präferiert, um zukünftige regulatorische Risiken zu minimieren.
Wärmepumpe, Abwärmenutzung
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