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Trassenplanung · Simulation · Wirtschaftlichkeit

Energiekonzept für die ehemalige Papierfabrik Dachau

Energiekonzept für die ehemalige Papierfabrik Dachau Energiekonzept für die ehemalige Papierfabrik Dachau

Für ein neues Wohn- und Mischgebiet auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik in Dachau prüfte Team für Technik im Auftrag der Stadtwerke den Aufbau eines Fernwärmenetzes. Ermittelt wurden der Wärmebedarf und mögliche Trassenverläufe, außerdem entstanden drei mit Polysun simulierte Versorgungsvarianten mit Kraft-Wärme-Kopplung auf Erdgas- oder Biomethanbasis. Eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung lieferte die Wärmegestehungskosten für die einzelnen Bauabschnitte.

Auf dem ehemaligen Gelände der „MD Papierfabrik“ in Dachau soll ein neues Wohn- und Mischgebiet mit ca. 160.000 m² Nutzfläche entstehen. In mehreren Bauabschnitten werden hauptsächlich große Mehrfamilienhäuser zu Wohnzwecken, teilweise mit Gewerbeeinheiten, geplant. Für das Neubaugebiet soll ein Wärmenetz umgesetzt werden, das die Stadtwerke Dachau aufbauen und betreiben. Im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung erarbeitet die Team für Technik GmbH ein fundiertes Versorgungs- und Erzeugungskonzept und prüft dabei, ob der Aufbau eines Fernwärmenetzes wirtschaftlich sinnvoll ist. Hierfür ermittelt Team für Technik den voraussichtlichen Wärmebedarf und entwickelt mögliche Trassenverläufe mit effizienter Leitungsführung (1,4 km). Zur Wärmebereitstellung werden in Abstimmung mit dem Auftraggeber und unterstützt durch eine dynamische Simulation der Energieströme (Software „Polysun“) drei Wärmeversorgungsvarianten entwickelt. Vom Auftraggeber werden erdgas- beziehungsweise biomethanbetriebene Konzepte mit Kraft-Wärme-Kopplungs-Anteilen zwischen 50 % und 95 % angestrebt, die sich hauptsächlich hinsichtlich des Flexibilitätsgrades der Stromerzeugung unterscheiden. Es werden Primärenergiefaktoren zwischen 0,66 und 0,00 erreicht. Unter Berücksichtigung des zeitlichen Ablaufes der einzelnen Bauabschnitte erfolgt die Ermittlung der jeweiligen Wärmegestehungskosten über eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung.

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