Machbarkeitsstudie · TGA-Planung · Simulation
Wärmeversorgung Hochschule Heilbronn Campus Sontheim
Wärmeversorgung Hochschule Heilbronn Campus Sontheim
Der Campus Sontheim der Hochschule Heilbronn mit sieben Hauptgebäuden wird bisher über Gaskessel und ein Blockheizkraftwerk versorgt und soll künftig klimaneutral mit Wärme beliefert werden. In einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie wurden Verbräuche, Gebäudezustand und Anlagentechnik analysiert und fünf Erzeugungsvarianten verglichen. Geplant wird eine Kombination aus zwei Sole/Wasser-Wärmepumpen mit Erdsondenfeld und einem Spitzenlastkessel, die auch zur Kühlung und in Wärme-Kälte-Kopplung arbeiten kann. Die Regeneration des Sondenfelds über 50 Jahre wurde per Simulation untersucht.
Der Campus Sontheim besteht aus insgesamt sieben Hauptgebäuden. Darunter: Verwaltungsgebäude, Unterrichtsräume, Mensa, Werkstätten, Labore, Bibliotheken und Hörsäle (gesamte Nettoraumfläche: 45.100 m²). Diese Gebäude sind im Bestand durch größtenteils begehbare Versorgungskanäle verbunden, in denen das Bestandswärmenetz verläuft. Derzeit werden alle Gebäude durch zwei Gaskessel und ein Blockheizkraftwerk von Bauteil A (Unterricht, Verwaltung) aus versorgt. In einer vorangehenden Machbarkeitsstudie hat TEAM FÜR TECHNIK die Bestandsverbräuche, den energetischen Zustand der Gebäude sowie den Zustand der technischen Anlagen untersucht und das Photovoltaik-Potenzial auf den Dächern ermittelt. Daraufhin wurden fünf Erzeugungsvarianten ökologisch und ökonomisch miteinander verglichen. Als Variante für die weitere Planung wurde eine Kombination aus zwei Sole/Wasser-Wärmepumpen (2 × 320 kW) mit Erdsondenfeld als Quelle und einem Spitzenlastkessel gewählt. Die Wärmepumpen können ebenfalls zur aktiven Kühlung und in kombinierter Fahrweise (Wärme-Kälte-Kopplung) eingesetzt werden. Außerdem wird das Erdsondenfeld durch passive Kühlung (unter anderem von Rechenzentren) im Sommer regeneriert. Der Einfluss der Regeneration auf den Temperaturverlauf im Sondenfeld über 50 Jahre und die benötigte Sondenzahl wurden mit nPRO simuliert.
Wärmepumpe, Geothermie und Grundwasser, Hitzeschutz und Kälte, Rechenzentren, Kühlung und Abwärme
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