Machbarkeitsstudie Wärmeversorgung Hadern
Für ein Wohnquartier in München-Hadern mit rund 38 Wohngebäuden wurden Möglichkeiten einer klimafreundlichen Wärmeversorgung untersucht. Grundlage waren eine Quartiersanalyse aus GIS-Daten und eine Umfrage unter den Bewohnern. Zwei Nahwärmevarianten mit zentraler Luftwärmepumpe bzw. Nutzung eines nahen Abwasserkanals wurden mit dezentralen Wärmepumpen verglichen und per Nutzwertanalyse bewertet. Die Ergebnisse wurden den Eigentümern in einer Informationsveranstaltung vorgestellt.
Ziel der Machbarkeitsstudie war es, die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten sowie Grenzen einer klimafreundlichen Wärmeversorgung für das Wohnquartier in Hadern mit ca. 38 Wohngebäuden aufzuzeigen. Die Quartiersanalyse zum energetischen Zustand der Gebäude (durchgeführte Sanierungen) und der Heizungsanlagen (Heizungsart, Alter, Vorlauftemperatur) fand in Ergänzung zur Auswertung von GIS-Daten im Rahmen einer Bewohner-Umfrage statt. Auf Basis des aktuellen Gebäudebestands, vor Ort vorhandener Potenziale, Platzverhältnisse und Wärmebedarfe wurden 2 möglichst CO₂-neutrale Nahwärmevarianten durch eine zentrale Luftwärmepumpe und die thermische Nutzung des nahegelegenen Abwasserkanals entwickelt und hinsichtlich Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit, Förderfähigkeit und Umsetzungspotenzial mit dezentralen Luft-Wasser-Wärmepumpen verglichen. Der Abwasserkanal wurde dabei mit seinem tageszeitlich und saisonal schwankenden Potenzial als Quelle für dezentrale Sole-Wasser-Wärmepumpen in die Betrachtung miteinbezogen. Bei der Variante mit dezentralen Luft-Wärmepumpen wurde auch der Aspekt des Lärmschutzes in reinen Wohnquartieren mit beleuchtet. Neben der technischen Auslegung und Kostenschätzung inklusive Fördermöglichkeiten über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) und die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wurden auch die CO₂-Emissionen untersucht und eine Nutzwertanalyse zur objektiven Bewertung der Varianten durchgeführt. Die Ergebnisse wurden den Eigentümern bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt.
Wärmepumpe, Bürgerbeteiligung
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