Von 8 auf über 100 Mitarbeiter – 20 Jahre Team für Technik

Interview: Mit den Geschäftsführern der Team für Technik GmbH

Aus einem Zusammenschluss von 8 Freiberuflern ist in 20 Jahren eins der größten Ingenieurbüros in Deutschland entstanden. Über 100 wundervolle und sehr kompetente Menschen arbeiten mittlerweile in der innovativen Ingenieurgesellschaft für Energie- und Versorgungstechnik. Das Team hat sich auf ökologisch und ökonomisch nachhaltige Lösungen spezialisiert und jetzt genau 20 Jahre Erfahrung in Beratung, Planung und Bauüberwachung. Das Unternehmen ist sehr gut am Markt etabliert und fast deutschlandweit vertreten. Neben dem Hauptsitz in München gibt es bis dato Niederlassungen in Regensburg, Eichstätt, Nürnberg, Karlsruhe und Berlin.
Im Interview sprechen die Firmengründer über ihre Erfolgsgeschichte:



Redaktion: Herr Eberl, was ist für Sie das Besondere an der Entwicklung von Team für Technik?
Ich bin sehr stolz auf das Entstandene, auf den Elan, das Engagement und die Ideen im Team. Über die Jahre hat sich „TfT“ (wie die Firma von Insidern auch genannt wird) zusammen mit seinen engagierten Mitarbeitern sehr erfolgreich entwickelt. In den 20 Jahren wurden über 750 Kunden bedient und weit über 1.800 Projekte erarbeitet.
Die Werte „Gemeinsam – Innovativ – Nachhaltig“ werden ernst genommen und bewusst gelebt. Über die Mitarbeiter werden sie, für die Kunden, in die Projekte getragen. „Dass wir am Puls der Zeit liegen“ ist uns sehr wichtig, hinsichtlich Technik und auch in anderen Bereichen wie Projektabwicklung, Organisation und Management.
Hierdurch sind gute Grundlagen für eine weiterhin positive Entwicklung gelegt worden. Ich freue mich darauf die bisherige Erfolgsgeschichte gemeinsam im Team fortzuschreiben.


Redaktion: Herr Piller, Team für Technik ist für seine Innovationsstärke und Nachhaltigkeit bekannt. Wie kam es dazu und was wird dafür getan?
Den Keim haben meine Partner und ich mitgebracht. Das zog und zieht Kunden an, die Nachhaltigkeit in Ihren Vorhaben verwirklichen wollen und Mitarbeiter, die ihre persönlichen Werte in Ihrer beruflichen Tätigkeit leben wollen.
Innovation ergibt sich immer wieder aus unserer Grundhaltung, dass jedes Projekt seine ganz besonderen Rahmenbedingungen hat, die wir möglichst gut nutzen wollen. Aus dem Interesse unserer Kunden, aus dem Engagement unserer Mitarbeiter und diesen immer wieder neuen Herausforderungen ergeben sich oft ganz überraschende, neue Lösungen, die wir in keiner Schublade hätten finden können.
All dies kann nur gedeihen auf der Grundlage eines positiven und offenen Miteinanders und einer flachen Struktur. Wir legen Wert darauf, dass intern jeder Vorschlag Gehör findet und dass alle Mitglieder unseres Teams ihr Potenzial realisieren und einbringen können. Wir gehen außerdem auf private Umstände mit räumlich und zeitlich flexiblen Arbeitsmodellen ein.


Redaktion: Herr Stock, mit was hat Team für Technik 1998 begonnen und welche Art von Projekten werden heutzutage gemeistert? Wie wirkt sich der Klimawandel auf das Arbeitsgebiet von TfT aus?
1998 haben wir als Zusammenschluss von freiberuflichen Ingenieuren begonnen. Jeder hat seine eigenen Projekte mitgebracht, die wir dann mehr oder weniger alleine mit gegenseitiger Unterstützung bearbeitet haben. Die Projekte wurden zunehmend größer und komplexer und benötigen mittlerweile ein professionelles Projektmanagement. Die Vielzahl der Projekte in unterschiedlicher Größenordnung wickeln wir heute in organisierten Projekt- und Fachteams ab. Der ursprüngliche Teamgedanke, der damals unsere „Kleinprojekte“ geprägt hat, hat sich über die Jahre weiterentwickelt und prägt auch heute unsere „Großprojekte“.
Der Klimawandel und das damit einhergehende Interesse der Kunden an der Energieversorgung seiner Gebäude hat auch die Projekte stark verändert. Damals musste ein Gebäude nur im Winter warm und im Sommer kühl sein. Mittlerweile sind ausgeklügelte energetische Systeme gefragt, die zudem auch wirtschaftlich sein müssen.


Redaktion: Herr Seifert, Sie sind der Niederlassungsleiter im schönen Regensburg. Ihr Team ist auch spezialisiert auf den Anlagenbau und Industrieanlagen. Wie kam es dazu und wie schätzen Sie den Markt zukünftig ein?  

Unsere Aufträge resultieren oft aus Energie- und Versorgungskonzepten, die von uns im Vorfeld des eigentlichen Planungsprojekts erstellt wurden und im Idealfall zeitnah umgesetzt werden. Das gelingt dank des breiten Wissens- und Erfahrungsspektrums unserer Mitarbeiter. Neben dem klassischen Ingenieurwissen werden dabei Kenntnisse über ökologische und ökonomische Zusammenhänge benötigt. Dies führt zu einer Fokussierung auf die wesentlichen Projektziele wie zum Beispiel Steigerung der Effizienz mit Vermeidung von unnötigen Kosten. Von besonderer Wichtigkeit ist das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Realisierung eines einfachen Anlagenbetriebs. Effizienzsteigerung und Kostensenkung mit geringem Aufwand werden auch zukünftig von unseren Kunden gefragt bleiben.        

Redaktion: Herr Bauer, Sie sind der Niederlassungsleiter unter der Willibaldsburg in Eichstätt. Welche Stärken hat das Eichstätter Büro neben dem Denkmalschutz? Und was ist für Sie das Besondere an der 20-jährigen Entwicklung?
Die Eichstätter Stärken sehe ich insbesondere in unserem jungen, kompetenten Team und dem sehr guten Arbeitsklima. Wir sind von einem 1-Mann-Büro auf 14 Personen angewachsen, wobei eigene Ausbildung und Weiterbildung von Anfang an im Vordergrund standen. So haben wir außergewöhnlich hohe Kontinuität mit einem jungen erfahrenen Team erzielt. Unsere besondere Qualität in der Planung und Bauüberwachung wird durch den großen Anteil von öffentlichen Auftraggebern von etwa 85 % - 90 % bestätigt. Die digitale Planung, mit der wir schon sehr früh begonnen haben, ist fester Bestandteil unserer Arbeit: vom „einfachen“ 3D-Modell bis hin zum Building Information Modeling (BIM). Die Bearbeitung von großen öffentlichen Projekten wie das Kavalier Dallwigk und das Digitale Gründerzentrum in Ingolstadt, das Museum für Konkrete Kunst und Design in Ingolstadt, das Deutsche Medizinhistorische Museum in Ingolstadt oder die Willibaldsburg in Eichstätt freuen mich besonders. Dies sind Leuchtturmprojekte unserer Region.“

 

Redaktion Team für Technik

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