Die Lechwerke bieten verstärkt Contracting für CO2-freie oder CO2-arme Schulgebäude an. Team für Technik erstellte für die Lechwerke eine Vergleichsberechnung mit dem Ziel ein Planungsmuster für verschiedene Wärmeversorgungsanwendungen in Schulgebäuden zu erstellen.
Insbesondere wurden folgende Punkte untersucht:
- Wärmepumpenanlagen
- BHKW / KWK-Anlagen
- Biomasseheizungen
- Ergänzende solarthermische Anlagen
In diesem Zusammenhang entscheidend war, dass abhängig von der gewählten Variante der Wärmeerzeugung schon im frühen Planungsstadium Randbedingungen gesetzt werden, die die Effizienz des gewählten Systems beeinflussen.
Die Ausarbeitung ergab ein Musterkonzept mit Nennung der wichtigen Randbedingungen. Hierbei blieb der Heizwärmebedarf einer Schule zunächst in gewissen Grenzen - ca. 100 kW bis 1.000 kW - offen, da dieser von der Größe des Komplexes sowie von seiner baulichen Ausführung, also dem Standart von Wärmedämmung und der Effizienz der im Gebäude eingesetzten Haustechnik, abhängt.
Das vorgeschlagene Energiekonzept basierte auf der folgenden Energiehierarchie:
A: Energiebedarf reduzieren
B: Verbleibenden Energiebedarf so weit wie möglich mit erneuerbaren Energien decken
C: Restlichen Energiebedarf so effizient wie möglich decken
